15 Städte, 15 Vorschläge und eine einzige Nacht, um alles zu erleben
10 de September 2025

Am kommenden Samstag, dem 13. September, putzen sich die Weltkulturerbestädte Spaniens heraus, um die Nacht des Kulturerbes zu feiern, ein in Europa einzigartiges kulturelles Ereignis, das ihre historischen Stadtkerne in Bühnen voller Leben verwandelt. Wir von Paradores laden Sie ein, an diesem Fest des Kulturerbes teilzunehmen, mit unwiderstehlichen Angeboten, die kostenlos für jeden Geschmack etwas bieten.

Diese Initiative, die von der Gruppe der Weltkulturerbestädte in Zusammenarbeit mit dem Kulturministerium und dem INAEM [Aragonesisches Arbeitsamt] ins Leben gerufen wurde, hat das Hauptziel, das kulturelle Erbe bekannt zu machen und aufzuwerten, indem es der Bevölkerung durch lebendige, zugängliche und spannende Erlebnisse nähergebracht wird.

Das Programm gliedert sich in drei große Gruppen, die gleichzeitig in jeder Stadt gebildet wurden: Vive Patrimonio (Lebendiges Kultusrerbe ), Abierto Patrimonio (Offenes Kulturerbe) und Escena Patrimonio (Szenarium Kulturerbe). Wir von Paradores laden Sie ein, diesen magischen Abend mit neugierigem Blick, bereitwilligem Gaumen und offenem Herzen für die Geschichte zu erleben.

 

LEBENDIGES KULTURERBE

 

Hier erobert die Kultur die Straße. Musik, Theater, Gastronomie, Führungen, Ausstellungen und Familienaktivitäten füllen die historischen Stadtkerne mit Leben. Jede Stadt präsentiert ihr eigenes Wesen im Austausch mit ihrer Geschichte und ihren bedeutendsten Sehenswürdigkeiten.

Wenn die Nacht hereinbricht, verwandeln sich die Städte. Die Plätze füllen sich mit Musik, die Gärten werden zu Bühnen und die Denkmäler werden zum Leben erweckt. In Alcalá de Henares, findet im Teatro Salón Cervantes das Konzert von Ismael González , statt, während die Straßen rund um die Universität das Leben pulsiert. Ganz in der Nähe erwartet Sie der Parador de Alcalá , wo Sie sich nach dem kulturellen Trubel eine wohlverdiente Pause gönnen oder die Gastronomie in einer entspannten Atmosphäre genießen können.

In Ávila, versetzt uns die Ausstellung mittelalterlicher Kostüme im Palacio de los Verdugo in die Zeit der Ritter und Stadtmauern zurück. Die Stadt, Geburtsort der Heiligen Teresa, bewahrt eine spirituelle Atmosphäre, die auch im Parador de Ávila, der in die Stadtmauer integriert ist, zu spüren ist.

Baeza, lässt mit seiner Musikkapelle, die auf der Plaza Puerta de Toledo spielt, die Pracht der andalusischen Renaissance aufleben, während Cáceres, auf junge Talente setzt, die die Plaza de las Veletas im Herzen der mittelalterlichen Altstadt mit Musik erfüllen. Nur wenige Schritte entfernt befindet sich der Parador de Cáceres, der aus zwei miteinander verbundenen Palästen − die künstlerischen Wahrzeichen der Stadt − die Gotik, Renaissance und Barock vereinen. Der Parador bietet außerdem ein gastronomisches Erlebnis, das Tradition und Moderne verbindet.

In Córdoba, erinnern die Poesieabende in der Taberna Fuenseca an die literarische Seele der Kalifenstadt. Etwas abseits gelegen, auf den Ruinen des Sommerpalasts von Abd al-Rahman I., bietet Ihnen der Parador de Córdoba, einen Blick auf die Stadt aus der Höhe, während Sie einen köstlichen Salmorejo genießen.

Cuenca erfüllt sich mit Musik im Jardín de los Poetas, und unter dem Blick der Casas Colgadas [Hängenden Häusern]. Der kürzlich renovierte Parador de Cuenca, der über der Schlucht des Flusses Huécar thront, ist eine großartige natürliche Erweiterung dieses Erlebnisses. In Mérida, dialogieren in der arabischen Alcazaba Volkstänze mit dem römischen Erbe. Der Parador de Mérida, neben dem Diana-Tempel ermöglicht es Ihnen, den Abend mit den Aromen der Extremadura und einer geschichtsträchtigen Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Salamanca, die Universitätsstadt par excellence, bietet Führungen durch das Domus Artium an,während die Plaza Mayor ein vielseitiger Treffpunkt darstellt. Der Parador de Salamanca, auf der anderen Seite des Tormes bietet eine privilegierte Aussicht und salmantinische Küche. In Santiago de Compostela, führen thematische Aktivitäten, durch die Altstadt, während das Hostal dos Reis Católicos oder Parador de Santiago de Compostela Sie erwartet, um einen ganz besonderen Abend krönend abzuschließen.

Segovia lädt zu einem Spaziergang durch die Gärten der Stadtmauer ein, mit dem Aquädukt als stillem Zeugen. Drei Kilometer vom historischen Zentrum entfernt befindet sich der Parador de Segovia, ein modernes Gebäude, das den Besuchern erlaubt, das monumentale Profil der Stadt zu bewundern. In Toledo, singt Ana Alcaide auf dem Adarve de la Puerta del Sol, während die ehemalige Reichshauptstadt beleuchtet wird. Der Parador de Toledo, mit Blick auf die Türme und Dächer ist der ideale Ort, um den Abend ausklingen zu lassen.

Úbeda lässt die Geschichte mit einer Nachstellung römischer Legionäre im Archäologischen Museum aufleben. Gegenüber der Sacra Capilla del Salvador bietet der Parador de Úbeda Gerichte aus Jaén, bei denen natives Olivenöl extra die Hauptrolle spielt. In Tarragona, ziehen die „Diables” durch die Altstadt und füllen die römischen Straßen mit Feuer und Tradition. Und in San Cristóbal de La Laguna verwandelt sich das ehemalige Kloster Santo Domingo in einen historischen Kinosaal, während die Straßen der Stadt im Kolonialstil dazu einladen, sich zu verlieren.

 

OFFENES KULTURERBE

 

Das zweite große Angebot des Abends ist die Öffnung von Denkmal- und Kulturstätten, die normalerweise geschlossen oder nur eingeschränkt zugänglich sind. Es ist eine Einladung, die Seele jeder Stadt durch ihre bedeutendsten Gebäude zu entdecken.

In Ávila steht die Stadtmauer im Mittelpunkt, deren Türme man besichtigen kann, um den Verteidigungswillen der Stadt zu spüren. Cuenca öffnet die Casas Colgadas [Hängenden Häuser], die über dem Abgrund schweben und Zeugnis einer mittelalterlichen Architektur sind, die sich der Landschaft angepasst hat. Córdoba ermöglicht den Besuch des Alcázar de los Reyes Cristianos, wo Isabella und Ferdinando die Eroberung Granadas planten.

Cáceres öffnet die Konkathedrale Santa María, eine Mischung aus Gotik und Renaissance, das spirituelle Herz der Stadt. In La Laguna zeigt die Kapelle Ermita de Santo Domingo die kanarische Frömmigkeit in einer intimen Umgebung. Tarragona lädt zu einem Rundgang durch das Prätorium und den römischen Zirkus ein, Überreste des antiken Tarraco, der Hauptstadt von Hispania Citerior.

Úbeda öffnet die Basilika Santa María de los Reales Alcázares, ein gotisch-renaissancezeitlicher Tempel mit bischöflicher Geschichte. Ibiza lädt zu einem Besuch des Museu d'Art Contemporani ein, wo moderne Kunst mit der Renaissance-Stadtmauer in Dialog tritt. Mérida ermöglicht den Eintritt in die Casa del Mitreo, ein römisches Stadthaus (domus) mit Mosaiken und Garten.

Salamanca öffnet die Torres de la Clerecía, von denen aus man die goldene Stadt überblicken kann. Segovia lädt dazu ein, das Centro Didáctico de la Judería, die Gedenkstätte der jüdischen Gemeinde, kennenzulernen. Santiago de Compostela ermöglicht den Besuch des Pazo de Raxoi, Sitz des Rathauses und Beispiel neoklassizistischer Architektur.

Alcalá de Henares öffnet die Aula seiner Universität, das akademische Herz der Stadt. Baeza gewährt Zutritt zur Iglesia de la Encarnación, einer Renaissancekirche mit barockem Altaraufsatz. Toledo seinerseits öffnet den Garten und die Kirche San Lucas, einen Ort des Friedens und der Mudéjar-Kunst.

 

SZENARIUM KULTURERBE

 

Der zeitgenössische Tanz hält Einzug in historische Räume mit Stücken, die speziell für diesen Abend geschaffen wurden. Unter dem Motto „Vestigios Íntimos” [Intime Überreste] schlägt das Festival Escena Patrimonio einen Dialog zwischen Erinnerung und Gegenwart, zwischen den Spuren der Zeit und den Impulsen des Körpers vor.

In Alcalá de Henaresverbinden Carmen Fumero und das Chang Dance Theatre Tradition und Avantgarde in einem geschichtsträchtigen Universitätsraum. Alberto Velasco bringt den Tanz ins Herz von Ávilaund erforscht den Körper als Widerstand und Erinnerung. Irene Naranjo präsentiert eine von der Renaissance in Baeza inspirierte Choreografie, während Sol Picó in Cáceres das Alte mit dem Zeitgenössischen konfrontiert.

Laila Tafur erforscht das andalusische Erbe in Córdoba und Javier Martín haucht der zerklüfteten Landschaft von Cuenca Bewegung ein. Magdalena Garzón verwandelt die Festung Baluarte de Sant Pere auf Ibiza in einen Raum aus Licht und Gestalt. Marco Flores, ein Vertreter des zeitgenössischen Flamencos, tritt in Mérida in einen Dialog mit dem römischen Erbe.

Antonio Najarro zelebriert Eleganz und Technik in Salamancaund Carlos Carvento verbindet die kanarische Tradition mit urbanem Tanz in La Laguna. Lorena Nogal verwandeln die Altstadt von Santiago in einen Raum der Introspektion. Die Compañía Nacional de Danza präsentiert in Segovia einen Ausschnitt aus ihrer Show „Decimos verdades que parecen mentiras“ [Wir sagen Wahrheiten, die wie Lügen klingen].

Marc Fernández bringt den Tanz in das römische Prätorium von Tarragona, und das Centro Coreografico Nazionale / Aterballetto aus Italien präsentiert in Toledo ein Stück, das mit der Stadt der drei Kulturen in Dialog tritt. Schließlich erkundet Celia Espadas in Úbedadie Identität ausgehend vom Körper in Bezug auf die Renaissance.

Die Nacht des Kulturerbes ist eine Einladung, die Vergangenheit aus der Gegenwart heraus zu erleben, Städte zu besuchen, die lebendige Geschichte darstellen, und ein in Europa einzigartiges Kulturprogramm zu genießen. Und wenn Sie sich für eine Übernachtung in einem der Paradore in diesen Städten entscheiden, wird das Erlebnis noch umfassender: Kunst, Aroma, Erholung und Erinnerung. Kommen Sie mit?

BUCHEN SIE IHREN PARADOR UND GENIESSEN SIE DIE NACHT DES KULTURERBES