Sonntag
Unsere Reise beginnt in Gijón, einer historischen Handels- und Industriestadt, deren reizvolle Kombination aus Meer, sanften Hügeln und urbanem Flair sie zu einer der attraktivsten Städte Nordspaniens macht. Dank des milden Klimas ist sie ganzjährig ein lohnendes Reiseziel. Der Strand San Lorenzo, die Uferpromenade, der Yachthafen, das Festival der Semana Negra (Schwarze Woche), das pulsierende Nachtleben und die festliche Atmosphäre laden zum Erkunden der Stadt ein. Ein Spaziergang durch das Fischerviertel Cimadevilla ist ein Muss, ebenso wie die Besteigung des Hügels Santa Catalina, wo Sie Chillidas Skulptur „Elogio del Horizonte“ (Lob des Horizonts) finden und von der aus sich ein atemberaubender Panoramablick auf die kantabrische Küste bietet.
Gijón besticht durch zahlreiche Attraktionen, darunter ein Netzwerk an Museen und eine vielfältige Kulturszene: das Internationale Filmfestival, die Iberoamerikanische Buchmesse, das Eisenbahnmuseum, das Internationale Dudelsackmuseum, Jovellanos' Geburtshaus, das Nicanor-Piñole-Museum, den Revillagigedo-Palast und die Kulturstadt Laboral. Und falls Sie dem Charme der Stadt noch nicht erlegen sind, sollten Sie unbedingt eine herzhafte Fabada (asturischer Bohneneintopf) oder andere asturische Spezialitäten wie Cachopo (paniertes und gebratenes Kalbs- oder Schweineschnitzel) probieren, dazu ein paar Gläser asturischen Apfelwein, traditionell eingeschenkt, oder den unvergleichlichen Milchreis. Auf dem Weg nach Galicien lohnt sich ein Zwischenstopp in Avilés mit seinem Niemeyer-Museum sowie in typischen Fischerdörfern wie Candás, Luanco und Cudillero. Verpassen Sie nicht die prächtigen Herrenhäuser, die von zurückkehrenden Auswanderern erbaut wurden, die in Amerika ihr Vermögen gemacht haben und die über die gesamte Region verstreut sind!